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Update zum Thema flotte Winker bzw. LED im Ovali oder Brezel

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05 Jan 2021 18:45 - 05 Jan 2021 18:58 #4461 von Günter
Hallo,

dann versuch ich mal die Schaltung genauer zu beschreiben, da dies ja schon über 12 Jahre her ist.
Die vordere Blinkanlage habe ich original in 6 Volt belassen und hinten 12 Volt 21Watt Glühbirnen verwendet.
Für die hinteren Blinker habe am Ausgang des Blinkgebers ("L" und "R") jeweils dessen Kabel an Klemme "86" eines 6 Volt Schließerrelais angeschlossen und Klemme "85" auf Masse angeschlossen. Damit schalteten die Relais im Takt der Blinkfrequenz, die allerdings zu schnell war, da ein Relais wesentlich weniger Leistungsaufnahme hat wie eine 21Watt Glühbirne. Damit die Blinkfrequenz langsamer wird habe ich Lastwiderstände zwischen Klemme "86" und "85" angeschlossen, dessen Wert ich jetzt aber nicht mehr weiß.
Für die "Erzeugung von 12 Volt" habe ich einen Spannungswandler von 6 auf 12Volt eingebaut, den ich im vorherigen Beitrag fälschlicherweise als "Zerhacker" bezeichnete. Es ist ein statron 2238.0 ( www.statron.de/gleichspannungswandler/aufwaertswandler/2238-0/ ) Dessen Ausgang "12 V + " habe ich dann jeweils mit dem Anschluß"30" der 6 Volt Schließerrelais verbunden und dann jeweils an Klemme "87" der Relais die 12Volt hintere linke bzw rechte Blinkleichte angeschlossen.
Bei Ausfall einer hinteren Glühbirne ändert sich aber bei dieser Schaltung nicht die Blinkfrequenz - diese würde sich nur bei Ausfall einer vorderen Glühbirne oder eines Lastwiderstandes merklich erhöhen.
Um eine hintere Blinkerüberwachung zu haben, habe ich eine Schaltung genommen, wie es sie in der DDR gab. Dabei wird von "+" der hinteren linken Blinkleuchte ein Kabel zu "+" der rechten Blinkleuchte gezogen und in diese eine Sperrdiode und ein Leuchtmittel mit wesentlich geringerer Leistungaufnahme als die Glühbirne des Blinkers in Reihe geschaltet. Dieses macht man auch noch ein zweites mal mit umgekehrter Polung der Sperrdiode. Die zwei Leuchtmittel der beiden Kabelstränge legt man sich dann ins "Sichtfeld "als zusätzliche Blinkerkontrolllämpchen
Zur Funktion: Betätigt man dann den Blinker links, wird über den einen Kabelstrang aufgrund der Sperrdiode kein Strom fließen können. Der andere ist dann eine Parallelschaltung zu der Leitung der linken Blinkerbetätigung, wo dann der Glühfaden der rechten Blinkerglühbirne im Prinzip nur noch als in Reihe geschaltete Masseverbindung dient. Das in diesem Kabelstrang befindliche zusätzliche Blinkerkotrolllämpchen wird im Blinkertakt mitleuchten. Ist die rechte hintere Blinkerglühbirne defekt, wird keins im Takt der Blinkfrequenz leuchten.
Hat man beschriebene beiden Kabelstränge (Sperrdiode und Leuchtmittel) direkt an jeweils Klemme "87" der beiden Schließerrelais angeschlossen, wird neben der hinteren Blinkerglühbirnen auch dessen nach hinten führende Kabelstränge überwacht auf Kabelbruch, mangelhafter Leitungsverbindung, ... . Sollte es einen Kurzschluß auf Masse geben, so würde auch keins der beiden Lämpchen leuchten noch ein hinterer Blinker, da dann die Sicherung des Spannungswandlers "geflogen" ist.
Sollte ein Schließerelais defekt sein, so würde bei Betätigung des Blinkers mit dem defekten Blinkerrelais auch keine der beiden zusätzlichen Kontrolllämpchen mitleuchten.
Man kann also mit dieser doch sehr einfachen Schaltung die Funktion der hinteren Blinkleuchten überwachen. Was man aber nicht weiß, ob bei einem der beiden mitblinkendem zusätzlichem Kontrolllämpchen tatsächlich auch der Blinker funktioniert, den man betätigt hat, da dann genau die andere Seite auf Funktion geprüft wird und für I.O. bewertet wurde.
Bestimmt mag es heutzutage wesentlich besseres geben, aber zu dem damaligen Zeitpunkt hatte ich so ziemlich alles ausgeschöpft mit den damaligen Mitteln und das auch och kostengünstig, wenn man von dem Spannungswandler absieht, der aber Basis und Grundlage für soch einen Umbau war.
Wie funktioniert denn heutzutage die Blinkerüberwachung bei einer Umrüstung auf 12 Volt Leuchtmittel - egal ob Glühbirne oder LED. Normal könnte ich es mir vorstellen, das eine Erhöhung der Blinkfrequenz überholt sein sollte und sowas ähnlich wie bei modernen Kabelbäumen mit Steuergerät für Anhägersteckdosen ist, daß bei Blinkerausfall beispielsweise ein Wanrton ertönt.
Auch habe ich noch den "O-Ton" eines Beitrag im Kopf, wo die in den hinteren Stoßstangenhörnchen montierten Blinker - wie ich sie auch habe - den "Segen des TÜV´s haben" . Naja - mißt man genau nach, sind sie ein wenig zu weit innen (maximal nach innen 40cm vom Aussenumriß gemessen erlaubt). Klingt erstmal sehr pedantisch, aber sollte hinten jemand auffahren und man wägt sich in "Schuldlosigkeit" und irgendwer zückt den "Zollstock" und mißt über 40cm, so bedeutet das: "Unzulässige hintere Beleuchtungsanlage - Anbaumaße nicht eingehalten!" Ein guter Anwalt wird einem dann mindestens eine Teilschuld "reinwürgen" und man fühlt sich wie ein "Krinineller" obwohl man das Opfer ist. Hat man - wie ich - die "kleinen Hörnchen", so bohrt man in den untern Steg so weit als möglich seitlich ein Loch und befestigt damit dann das Hörnchen. Ganz sind das immer noch nicht 40cm, aber die paar Millimeter würden im Streitfall ganz bestimmt als Meßtoleranz gelten werden.

Gruss.
Letzte Änderung: 05 Jan 2021 18:58 von Günter.

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14 Jan 2021 20:37 - 14 Jan 2021 20:42 #4593 von Günter
Hallo,


durch dieses Thema sah ich mich animiert, die vorderen Scheinwerfer bezüglich der Leuchtkraft zu optimieren, aber nicht mit LED-Leuchtmitteln, da es leider noch keine legalen H4 LED Glühbirnen gibt. Meine "angedachte Schaltung" kann natürlich auch für LED-Glühbirnen verwendet werden.


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Grundlegendes zu der im Anhang befindlichen Schaltung: Es ist nur eine Skizze und ich bin weder Elektriker noch Elektroniker: Entschuldigt also bitte falsche Symbole, Bezeichnungen, ... .


Bestimmt wird die Frage bei euch auftauchen, warum solch eine umfangreiche Schaltung - es könnte doch einfacher gehen! Solche Frage kann ich mit "Ja" beantworten, aber es gibt Gründe für diese Schaltung. Wesentlich ist der Fußschalter für das Umschalten von Fern-/ auf Abblendlicht, der hohe Stromstärken zu schalten hat und früher oder später mit Abbrand behaftet sein wird, wodurch dann die mögliche übertragbare Leistung (Watt) verringert wird. Für die Schaltung eines Relais - selbst in leicht desolaten Zustand wie bei mir - taugt er immer noch problemlos. Weiterhin wollte ich eine Schaltung, wo bei Ausfall der Ansteuerung aller Relais für die vorderen Scheinwerfer immer noch das Abblendlicht funktioniert.


Erklärung zu der Schaltung:

Um oben Genanntes aufzugreifen: Nach Betätigung des Lichtschalters in "Stufe 2" - also ganz Rausziehen - ist das Kabel, was ehemals an den "Fußschalter" geht, direkt jeweils mit den Eingängen der Spannungswandler für den rechten und linken Scheinwerfer verbunden. Dessen 12 Volt Ausgänge werden jeweils über ein nicht bestromtes Relais vom Eingang (30) über "87A" direkt jeweils mit dem Abblendlicht verbunden.

Zur Fernlichtschaltung: Gleiches vom Lichtschalter ausgehendes Kabel - also was normal an den Fußschalter geht - wird an "85" eines 6 Volt "Schließerrelais" angeschlossen, wo dann von "30" nach "87" 12 Volt zum Fußschalter geleitet wird. Natürlich muß dann an "30" auch 12 Volt sein, was über einen weiteren Spannungswandler geschehen kann. Beim Fußschalter wird nur noch ein Schaltkreis genutzt, den mann sich aussuchen kann. Dort wird dann die Kontrollleuchte für Fernlicht angeschlossen, die dann aber von 6 auf 12Volt umzurüsten ist.
Von gleichem Kabelausgang werden dann jeweils mittles Klemme 85 die 12 Volt Schließer/Öffner Relais für dem linken und rechten Scheinwerfer angesteuert, wo vorher bei "Nicht-Fernlichtschaltung" von "30" über "87a" die "Stromversorgung" des Abblendlichts geschah.
Durch die "Strombeaufschlagung" der Relais öffnet der Kontakt zu "87a" (Verbindung zum Abblendlicht) und der Kontakt zu "87" wird geschlossen, der an Fernlicht anzuschließen ist.

Neben den original vorhandenen "Gegebenheiten" ist schon ein Spannungswandler von 6 auf 12 Volt vorhanden (für meine Blinkerschaltung), den ich als zusätzlichen Spannungswandler (in der Skizze oben) eingezeichnet habe.

Auch wäre mit dieser Schaltung ein "Extra" möglich, was seit Jahrzehnten - fast ein halbes Jahrhundert - normal und üblich ist: die "Lichthupe"! Man müßte nur von den jeweilen 12Volt Ausgängen der "120 Watt Spannungswandler" mittels Schalter auf das Fernlicht Strom schalten: - sollte auch bei eingeschaltetem Abblendlicht funktionieren, wo dann die 120 Watt eines jeden Spannungwandlers aber vollständig ausgeschöpft sind.


Was sagt ihr zu meinem Vorhaben?


Für Anregungen und konstruktiver Kritik bin ich offen - aber auch ein einfaches "Toll" würde ich "Toll" finden, da ja dann meine Überlegungen positiv gewertet wurden.


Gruss.



P.S.: Neben dieser Schaltung für ein "besseres Licht", habe ich auch noch zwei neue Scheinwerfer von Hella gekauft: Nach dem Motto: "Ist die Hardware Schei... , so wird´s die Software auch nicht richten können!"
Letzte Änderung: 14 Jan 2021 20:42 von Günter.

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15 Jan 2021 08:31 - 15 Jan 2021 08:37 #4597 von AndrewCologne
Da Du nicht auf LED wechseln möchtest und es bei der Wahl von klasssichen Leuchtmitteln/Birnen dese zu genüge in 6V gibt, sehe ich keinen Grund in Deinem Fall auf 12 V hochzutransformieren.
Wenn es Dir mit 12 V darum geht, Spannungsabfälle besser zu kompensieren, wäre lediglich ein Arbeitsrelais zwischen dem Lichtschalter und dem Fernlichtschlater eine Option. Und selbst dann auch nur, wenn vorher ein penibles Säubern aller Kontakte und Schalter(innenleben) und ein korrekt fubktionoierender Regler den Spannungsabfall nicht behebt. Denn bedenke, ein korrekt funktionierender Regler lässt bei Drehzahl/Fahrt bis zu 7.2 V ins Borndnetz, und bei Enschalten der Verbraucher immer noch ca. 6.7 V, damit wird im Käfer jeder Spannungsabfall auf Grund eines Kabelinnenwiderstandes kompensiert und am Ende müssten bei den Verbrauchern (im Fahrbetrieb) 6 V anliegen.

BTW, unabhängig davon, ... bei Deiner o.g. Schaltung bräuchtest Du den ersten 12 V Wandler nicht, denn das untere Wechsler-Relais gibt es auch für 6 V:
www.zweiradteile-shop.de/elektrik/allgem...-6v-30-40-a-wechsler

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Letzte Änderung: 15 Jan 2021 08:37 von AndrewCologne.

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17 Jan 2021 21:43 #4607 von Günter

AndrewCologne schrieb: Da Du nicht auf LED wechseln möchtest und es bei der Wahl von klasssichen Leuchtmitteln/Birnen dese zu genüge in 6V gibt, sehe ich keinen Grund in Deinem Fall auf 12 V hochzutransformieren.
Wenn es Dir mit 12 V darum geht, Spannungsabfälle besser zu kompensieren, wäre lediglich ein Arbeitsrelais zwischen dem Lichtschalter und dem Fernlichtschlater eine Option. Und selbst dann auch nur, wenn vorher ein penibles Säubern aller Kontakte und Schalter(innenleben) und ein korrekt fubktionoierender Regler den Spannungsabfall nicht behebt. Denn bedenke, ein korrekt funktionierender Regler lässt bei Drehzahl/Fahrt bis zu 7.2 V ins Borndnetz, und bei Enschalten der Verbraucher immer noch ca. 6.7 V, damit wird im Käfer jeder Spannungsabfall auf Grund eines Kabelinnenwiderstandes kompensiert und am Ende müssten bei den Verbrauchern (im Fahrbetrieb) 6 V anliegen.

BTW, unabhängig davon, ... bei Deiner o.g. Schaltung bräuchtest Du den ersten 12 V Wandler nicht, denn das untere Wechsler-Relais gibt es auch für 6 V:
www.zweiradteile-shop.de/elektrik/allgem...-6v-30-40-a-wechsler


Du hast mit allem, was du schriebst, vollkommen Recht - fast.

Der obere Spannungswandler ist vorhanden, weil ich ihn momentan nutze für vordere LED-Glühbirnen. Das "LED-Licht" ist superhell - um nicht zu sagen grell. Eine Einstellung des Abblendlichts ist nicht möglich, da es keine "Hell-/Dunkelgrenze" gibt Hierbei sah ich die Ursache in den Scheinwerfern und habe neue "Hella-Scheinwerfer" gelkauft. Aber auch damit trat selbiges Problem auf. Mit den originalen 6V Bilux Birnen oder 12V H4 gab es dahingehend keine Probleme: ganz saubere "Hell-/Dunkelgrenze".
Ich bin von der LED-Technik enttäuscht, da sie nach meiner Ansicht nur "Hell" kann, andere bestimmt blendet und es sofort fast jedem auffällt, daß illegale Glühbirnen verwendet wurden.
Deshalb habe ich mich entschlossen von 12 Volt LED auf 12 Volt H4 umzurüsten unter Beibehaltung der schon getätigten Änderungen auf 12 Volt bei der "LED-Variante".
Ein weitere Vorteil von 12Volt H4 mit Spannungswandler gegenüber 6V H4 mit Arbeitsrelais: Selbst mit einer "TOP in Schuß 6 Volt Elektrik" - will man´s richtig machen ohne Nutzung des originalen Kabelbaums - wird man von der Batterie bis zu den vorderen Scheinwerfern ein Kabel oder zwei mit ausreichendem/n Querschnitt verlegen müssen, damit der Spannungsabfalll möglichst gering ist. Auch ist/sind das/die Kabel ausreichend abzusichern, was ca. 40Ampere bzw zweimal 20Ampere sind.
Bei Verwendung eines Spannungswandlers von 6 auf 12V ist die ausgehende Spannung für die Glühbirnen immer gleich und somit auch dessen "Leuchtkraft". Bei meinen Spannungswandlern muß die minimale Spannung 5 Volt betragen (darf max 11V). Bei einem Wirkungsgrad von 95% ist auch keine Überlastung des originalen Kabelbaums zu erwarten - denke ich.
www.amazon.de/gp/product/B082D3H7Q6/ref=...00_s00?ie=UTF8&psc=1
Meine vorgestellte Schaltung ist vorgesehen für die Verwendung von legalen 12V Leuchtmitteln, kann aber auch mit LED-Leuchtmitteln verwendet werden. Und der Fußschalter für Fern-/und Abblendlicht muß nur noch einen geringen Strom schalten für ein Relais - auch ein defekter, der nur noch Fern-/ oder Abblendlichtlicht schalten kann, kann weiter genutzt werden, da bei der Schaltung nur noch ein Ein/Aus Schalter gebraucht wird
Ich werde diese Schaltung bauen und wenn ihr möchtet auch weiter darüber berichten.

Gruss.

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17 Jan 2021 22:33 - 17 Jan 2021 22:35 #4608 von Markus H.
Günter schrieb

Eine Einstellung des Abblendlichts ist nicht möglich, da es keine "Hell-/Dunkelgrenze" gibt Hierbei sah ich die Ursache in den Scheinwerfern und habe neue "Hella-Scheinwerfer" gelkauft. Aber auch damit trat selbiges Problem auf. Mit den originalen 6V Bilux Birnen oder 12V H4 gab es dahingehend keine Probleme: ganz saubere "Hell-/Dunkelgrenze".


Das Problem ist nur da, wenn die tatsächliche LICHTquelle nicht annäherend Punktformig ist und auch im Brennpunkt des Reflektors. Ein Weihnachtsbaum voll mit Reihen von LEDs wird nie ein gutes Ergebnis geben. Ein Glühfaden ist "fast" Punktformig, ebenso wie auch die von mir benutzten LEDs (siehe Foto's vom Licht/Dunkelgrenze an eine vorgehende Seite (3) von diesem Beitrag, #3750).

gruss,

Marc / NL
Letzte Änderung: 17 Jan 2021 22:35 von Markus H..

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18 Jan 2021 00:31 - 18 Jan 2021 00:32 #4609 von Günter
Hallo

habe gerade das Lichtbild meines Golf 3 fotografiert - entspricht wirklich nicht dem, was man sieht. Real - wie auch im Lichteinstellgerät - wird man eine ganz saubere "Hell-/Dunkelgrenze sehen: Oberhalb ist es dunkel und direkt darunter sieht man das hell leuchtende Abblendlicht, was dann seitwärts und nach unten geringer strahlt.
Bei deinem fotografierten Lichtbild sieht man deutlich den Unterschied: Direkt unter der "Hell/Dunkelgrenze" ist nicht direkt das hell leuchtende Abblendlicht sondern sehr viel darunter. Stellt man die Scheinwerfer so ein, daß keiner geblendet wird, hat man bestimmt sehr gutes Licht 20 Meter vor dem Auto. Stellt man sie so ein, daß man auch weiter gut sehen kann, muß man die Scheinwerfer so einstellen, daß das obere helle Licht des Abblendlichts quasi im Lichteinstellgerät als Hell-Dunkelgrenze angenommen wird. Dessen "Restlicht drüber" wird aber den Gegenverkehr blenden!
Und genau aus diesem Grund rüste ich von LED auf H4 um!

Gruss.
Letzte Änderung: 18 Jan 2021 00:32 von Günter.

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18 Jan 2021 09:21 - 18 Jan 2021 09:26 #4611 von AndrewCologne

Günter schrieb:
Du hast mit allem, was du schriebst, vollkommen Recht - fast.

Der obere Spannungswandler ist vorhanden, weil ich ihn momentan nutze für vordere LED-Glühbirnen. Das "LED-Licht" ist superhell - um nicht zu sagen grell. Eine Einstellung des Abblendlichts ist nicht möglich, da es keine "Hell-/Dunkelgrenze" gibt Hierbei sah ich die Ursache in den Scheinwerfern und habe neue "Hella-Scheinwerfer" gelkauft. Aber auch damit trat selbiges Problem auf. Mit den originalen 6V Bilux Birnen oder 12V H4 gab es dahingehend keine Probleme: ganz saubere "Hell-/Dunkelgrenze".
Ich bin von der LED-Technik enttäuscht, da sie nach meiner Ansicht nur "Hell" kann, andere bestimmt blendet und es sofort fast jedem auffällt, daß illegale Glühbirnen verwendet wurden.

Das Problem bei vielen LED Leuchtmitteln für Scheinwerfer ist, dass sie komplett falsch abstrahlen, so auch die hier erwähnten polnischen ba20d LED Leuchten. Wenn man unten sieht, strahlen die LEDs seitlich ab und Fernlicht wird einfach erzeugt, indem die weitere Reihe LEDs hinzugeschaltet wird.


Im Original hast Du ja bei Abbendlichd nur das Abstrahlen nach oben, was duch das metallblättchen mit vorderer, scharfer Kante ermöglicht wird, was zudem auch die saubere Kante beim Lichtwurf ergibt.

Es gab mal ba20d LEDs mit sogar 3000k!, welche korrekt nur nach oben abstrahlten, aber auch hier wird bei Fernlicht das Licht durch reines Zuschalten einer Weiteren LED verstärkt. Aber immerhin hat man mit jenen einen guten Lichtwurf mit quasi sauberer Kante.


Man müsste jene o.g. in Polen angebotenen Teile mal "auseinanderbauen", 90° drehen und die Kontakte so versetzen, dass bei Abblendlicht nur aber sodann alle LEDs auf der oberseite leuchten, und bei Frnlicht die LEDs der unteren Reihe hinzugeschaltet werden. Nur sind die DInger pro Stück so überzogen teuer (30€ und vor ein paar Monaten sogar 45€!), dass mir das Experementieren hier monitär zu risikoreich ist :-).

Selbst mit einer "TOP in Schuß 6 Volt Elektrik" - will man´s richtig machen ohne Nutzung des originalen Kabelbaums - wird man von der Batterie bis zu den vorderen Scheinwerfern ein Kabel oder zwei mit ausreichendem/n Querschnitt verlegen müssen, damit der Spannungsabfalll möglichst gering ist.

Wie gesagt, der original Querschnitt reicht aus, um bei einem korrekt arbeitendem Regler mit mindestens 6,7 Volt im Borndetz sodann final 6 Volt an den Verbrauchen anliegen zu haben. Es wird also durch den Innenwiderstand via Kabellänge und Querschnitt der Spannungsabfall von bis zu 0,7! Volt kompensiert.
Das Problem ist hier einfach die geringe Leuchtkraft von 35/35w Fadenbirnen.

Auch ist/sind das/die Kabel ausreichend abzusichern, was ca. 40Ampere bzw zweimal 20Ampere sind.

40 Ampere bei Scheinwerfern? Ich glaube die wirst Du auch nimmer bei 6v ziehen, geschweige denn bei 12 V.

Selbst wenn es vorne 60 Watt Birnen für 6v "gäbe", hättest Du pro Leuchtmittel 10 Ampere, sprich 20 Ampere für beide.
Aber diese gibt es nicht, sondern höchstens 6v 45 Watt, wären dann bei 2 Leuchtmitteln 15 Ampere gezogen.
Daher sind 8a Sicherungen pro Last/Leuchtmittel komplett ausreichend. Bei 12V oder gar LEDs geht der Stromverbrauch ja nochmal ums doppelte und mehr herunter.

Ich habe bei meinem Brezel jene o.g. ba20d LED Leuchtmittel mit 3000k verbaut und diese werfen ein schönes Licht und schönen Kegel/Kante.



Da diese 12v besitzen, habe ich mir lediglich einen kleinen 6v auf 12v step up Wandler mit max 2a besorgt und diesen zwischen Lichtschalter und Fernlicht/Abblendlicht-Umschalter in Reihe gesetzt (siehe Thread weiter vorne). Funktioniert prima, ohne Arbeitsrelais' etc. – nur die Fernlichtkontrollleuchte muss dann natürlich auch 12v sein.
Vorteil des o.g. ist auch, man kann es jederzeit in 2 Minuten wieder auf original umbauen.

Nur, jene ba20d LED Leuchten gibt es mit 3000k jetzt leider nicht mehr, daher existiert derzeit keine mir bekannte Möglichkeit, wo man mit ba20d LEDs und schöner 3000k Farbtemperatur einen korrekten Lichtkegel erzeugen kann und es sich korrekt zwischen Fern- und Abblendlicht mit entspr. Lichtwurf umschalten lässt. Und da bin ich voll bei Dir.

BTW: H4 mit ba20d Halterung hatte ich auch mal drin, nur .... die sind immer nach ein paar Monaten durchgebrannt. Hatte hier 2 Sätze von Kabel-Schmidt, ... wer weiß, wo die hergestellt worden sind.
www.amazon.de/H4-Birne-12V-35W-Biluxsockel-BA20D/dp/B0052DY8U8

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Letzte Änderung: 18 Jan 2021 09:26 von AndrewCologne.

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18 Jan 2021 21:01 #4614 von Günter
Hallo Andrew,

bezüglich Lastaufnahme und erforderlicher Absicherung hast du mich ein wenig mißverstanden, aber trotzdem bestätigst du mich ein wenig mit deinem Gesagtem:
"
40 Ampere bei Scheinwerfern? Ich glaube die wirst Du auch nimmer bei 6v ziehen, geschweige denn bei 12 V.

Selbst wenn es vorne 60 Watt Birnen für 6v "gäbe", hättest Du pro Leuchtmittel 10 Ampere, sprich 20 Ampere für beide.
Aber diese gibt es nicht, sondern höchstens 6v 45 Watt, wären dann bei 2 Leuchtmitteln 15 Ampere gezogen.
Daher sind 8a Sicherungen pro Last/Leuchtmittel komplett ausreichend. Bei 12V oder gar LEDs geht der Stromverbrauch ja nochmal ums doppelte und mehr herunter."

Dem stimme ich vollständig zu!

Hast du aber mal geschaut, was passiert, wenn du von Abblenlicht auf Fernlicht oder umgekehrt umschaltetest - einfach mal den Fuß auf dem Schalter stehen lassen, dann siehst du es: Fern-/und Abblendlicht sind gleichzeitig an!
Bei deiner angenommenen maximalen Stromstärke von 15A pro zwei Leuchtmittel werden aber beim "Umschalten" (auch vielleicht nur kurzzeitig) immer zweimal 15A benötigt.
Da die Dimensionierung einer Sicherung immer etwas höher sein sollte, als die maximale Last eines Stromkreises, habe ich pro Schaltkreis für jeweils Abblendlicht und Fernlicht eine 20A-Sicherung angedacht, was dann insgesamt 40A sind.

Gruss.
Günter.

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18 Jan 2021 21:22 #4616 von Markus H.
Hallo Funkenzieher,

Sei bitte vorsicht mit "etwas höhere Dimensionierung" einer Sicherung! Dann stellt sich aus, das auch VW Kupferdraht sich wie eine Sicherung (mit geschmolzenen Isolierung) benehmt...

Wie ich schon mal hier beschrieben habe:

Schmelzsicherungen sind so ausgelegt, dass sie während 60 Minuten 50% überlastet werden können ohne Ausschaltung (DIN 72581-1).
Erst bei 150% Überlasting (d.h. 250% der Nennstrom) ist Ausschaltung innerhalb von 60 Sekunden gewährleistet.
Eine elektromagnetische Ausschaltung ist wahrscheinlich besser geeignet da (fast) unabhängig vom Überlastungsdauer.




Gruss,

Marc / NL
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19 Jan 2021 00:54 - 19 Jan 2021 00:58 #4621 von Günter
Hallo Markus,


du scheinst ja in diesen Dingen "bewandert" zu sein!

Wie würdest du denn einen 6 Volt Kabelstrang absichern, wo als Dauerlast 8A aufliegen und kurzzeitig auch dessen doppelte Stromstärke vorhanden ist, wobei dann nochmals "paar Ampere" dazukommen, weil beim Einschalten einer Glühbirne immer die höchste Stromaufnahme stattfindet. Dies unter der Annahme, daß das "stromzuführende Kabel" zur Sicherung garantiert als unkritisch angesehen werden kann. Natürlich darf eine Absicherung für einen Kabelstrang nicht höher sein, wie es dessen Kabel kann (Querschnitt und Länge). Welchen Querschnitt in mm² bei einer Länge von einem Meter würdest du für dieses Beispiel vorschlagen. Grundanforderung ist natürlich, daß es niemals zu einem "Leitungsbrand" kommt, aber auch, daß die Sicherung nur dann "fliegt", wenn es tatsächlich ein Problem in der Elektrik gibt.
Und als Zusatzfrage: Würde sich was bzw was würde sich ändern, wenn statt einer Schmelzsicherung ein Sicherungsautomat wie nachfolgenden Link verwendet wird.
www.amazon.de/MB720-Sicherungsautomat-12...V-Boot/dp/B0753FZ79B

Ich freue mich schon auf deine detaillierten Ausführungen.


Gruss.
Günter



P.S.: Nenn mich nie wieder "Funkenzieher"!!!
Letzte Änderung: 19 Jan 2021 00:58 von Günter.

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